hiSTOREy

hiSTOREy Ladengeschichten 2013  im Münchner Stadtteil Giesingflyer_indesing_giesing_FINAL
Ein Projekt von CADAM.

am 2. / 4. / 5. / 6. Oktober 2013
(jeweils 19 Uhr außer Samstag, 5. Oktober 20 Uhr)
Startpunkt Kaffee Giesing, Tegernseer Landstraße 96

Eintritt frei! Wir freuen uns über Spenden!
Anmeldung wegen begrenztem Kontingent notwendig unter
reservierung@cadam-home.de

hiSTOREy Ladengeschichten führt den Besucher zu Leerstellen in Giesing. In zwei Ladenräumen setzen sich TänzerInnen in selbst erarbeiteten Soli mit den Geschichten der Räume auseinander.

hiSTOREy sucht dort nach Leerstellen, wo eigentlich keine mehr sind. Das Projekt eignet sich an, was trotz aller Raumnot auch zum Münchner Stadtbild gehört: temporär nicht genutzte Ladenräume. Die Zwischennutzung dieser Räume gibt die Möglichkeit für eine künstlerische Auseinandersetzung. Mit Tanz und Installation werden Geschichten des Ladenraums und des Stadtviertels erzählt. Auf welche Geschäfte, Menschen, historische Ereignisse und Kuriositäten wird man stoßen? Dieser Spur folgt hiSTOREy.

Das recherchierte Material zu Giesing und dessen verschiedenen Orten und Räumen ist Ausgangspunkt für die choreografische Arbeit der beiden TänzerInnen, die in den für die Kunst erschlossenen Ladenräumen präsentiert wird. Der Spaziergang von Ladenraum zu Ladenraum verbindet die beiden Soli miteinander und lädt den Besucher ein, die wechselvolle Geschichte Giesings zu entdecken.

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München, sowie mit Mitteln der Städtebauförderung im Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“ und mit Mitteln der Landeshauptstadt München. Dank an die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS).

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Mehr zur hiSTOREy Idee

UN‐ORTE finden sich in jeder Stadt. Der öffentliche Raum hält Leerstellen versteckt, die zu oft im fluiden Strom der urbanen Wirklichkeit verloren gehen und dadurch für eine künstlerische Zwischennutzung umso interessanter werden. Inmitten dieser städtischen Realität – an der Schwelle zur halb-­privaten, halb-öffentlichen Geschichte – entdeckt man leerstehende Ladenräume als die utopische Schnittstelle von Stadt-Geschichte(n).

Als UN‐ORT zwischen den Bürgersteigen, als Knotenpunkt von privaten Schicksalen und urbaner Entwicklungsgeschichte­ bilden die Leerstellen den Ausgangspunkt für das halb-­dokumentarische Projekt hiSTOREy. An verschiedene Stadtbilder mittels seines Baukasten-Prinzips adaptierbar, bietet hiSTOREy eine künstlerische Auseinandersetzung durch Tanz und Installation mit dem jeweiligen Stadtbild.

hiSTOREy führt den Besucher auf einen Stadtrundgang zwischen leerstehenden Ladenräumen. In diesen finden Tanzsoli statt, die sich mit der Geschichte der jeweiligen Ladenräume beschäftigen. Auf dem Weg sammelt der Besucher an bestimmten WegPunkten Geschichten und Eindrücke die ihn in die Geschichte und das Leben des Stadtviertels eintauchen lassen.

hiSTOREy verändert die Wahrnehmung des Stadtbildes. Nicht nur Besucher, sondern auch Passanten können die Vorgänge und Performances in den leerstehenden Ladenräumen und die Geschichten auf dem Weg zur Kenntnis nehmen. hiSTOREy öffnet sich für den Diskurs und die Interaktion mit Anwohnern und schafft es so, auch kunstfernes Publikum für die Sparten Tanz, Performance und Bildende Kunst zu begeistern. Die durch hiSTOREy ausgelöste Bewegung des Publikums durch die Stadt gehört genauso zur Choreografie des Abends wie die Performances und Installationen in den leerstehenden Ladenräumen. Das Projekt setzt im öffentlichen Raum an, weil nur hier eine wirkliche Demokratisierung von Tanz und Kunst im Allgemeinen möglich ist.

hiSTOREy 2013 Giesing findet am 2./4./5./6. Oktober statt
(jeweils 19 Uhr außer Samstag, 5. Oktober 20 Uhr)

hiSTOREy 2012 Maxvorstadt fand vom 11. – 14. Oktober 2012 statt.

Unser Rechercheprozess kann auf diesem Blog mitverfolgt werden.

Reservierungen unter reservierung@cadam-home.de

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